Die „Mütter Khavarans“ erhalten den Gwangju-Preis für ihre Ausdauer und Courage

Die Anerkennung und Ehrung dieser Frauen lässt sie auf internationale Unterstützung ihrer Bemühungen hoffen.

 

Der Gwangju-Preis wurde nach dem Massaker, bei der hunderte Menschen ermordet und tausende verletzt wurden, im Mai 1980 in Gwangju in Süd Korea gegründet. Der Preis wird jährlich an die  Menschenrechtsaktivisten verliehen.

Dieses Jahr wurden die „Mütter Khavarans“ mit dem Menschenrechtspeis von Gwangju, Süd Korea, ausgezeichnet.

In den 80er Jahren, insbesondere im Sommer 1988, wurden tausende politische Gefangenen im Iran hingerichtet. Die Leichname dieser Opfer wurden heimlich im Ort

Khavaran in Massengräbern begraben.

Die „Mütter Khavarans“ sind die Mütter und Schwester dieser Opfer, die in den letzten 25 Jahren unermüdlich die Islamische Regierung angeklagt haben.

Die „Mütter Khavarans“ protestieren gegen Menschenrechtsverletzung und für die Gerechtigkeit.

Obschon die Islamische Regierung Irans keine Gelegenheit zur Unterdrückung der „Mütter Khavarans“ auslässt, spielen diese Mütter eine große Rolle beim Informieren ihrer Mitbürger über die Menschenrechtsverletzungen im Iran. Trotz Verhaftung und Folter demonstrieren sie, organisieren Hungerstreiks und unterlassen keine Versuche die Regierung anzuklagen.

Das internationale Interesse für die Bemühungen der Couragierten iranischen Mütter ist für uns ein Grund zur Freude. Die Anerkennung und Ehrung dieser Frauen lässt sie auf internationale Unterstützung ihrer Bemühungen hoffen.

Dieser Preis ist eine würdige Auszeichnung für die „Mütter Khavarans“.

Das Iranische Kulturzentrum Rahaward e. V. verehrt diese Frauen und gedenkt der mutigen Mütter, die verstorben sind. Wir unterstützen die „Mütter Khavarans“ auf dem Weg zur Wahrheitsfindung, und bestreiten gemeinsam mit ihnen den Weg zur Gerechtigkeit.

Aachen, den 14.05.2014

Iranisches Kulturzentrum Rahaward e. V.